Einträge mit dem Tag: Not Your Mothers
Ostsee-Tagebuch
Ostsee-Diary: Geschichten vom Darß. (3)
Abends am Strand. Der Strand leert sich, es wird langsam ruhiger. Das Wasser rollt in kleinen Wellen gemächlich gegen das Ufer. Gelegentlich hört man eine Möwe gellend schreien, dazwischen nur das Rauschen des Meeres. Ich fröstle, überlege für einen Moment, den Heimweg anzutreten. Aber dann bleibe ich doch im Strandkorb sitzen, um zu sehen, wie die Sonne hintern Horizont verschwindet und das Wasser rot und orange und den Himmel rosa einfärbt. Ich habe nachgeschaut: Die Sonne geht in… mehr
Ostsee-Tagebuch
Ostsee-Diary: Geschichten vom Darß. (2)
Wie alles begann. Es fing damit an, dass ich einen Urlaubsort für eine Familie mit kleinen Kindern suchte. Irgendwo in Deutschland und am Meer. Und nicht auf Sylt (aber das ist wieder eine andere Geschichte). „Fahrt doch an den Darß!“, meinte eine Kollegin. Darß? Nie gehört. Wo war das denn? Das Internet spuckte Ahrenshoop aus und das Ferienhaus hinterm Deich, das wir bis heute mieten. Es war frei und sah hübsch aus, mit seinem Reetdach und den Röschen. Ein Glücksfall, erfuhr ich später,… mehr
Ostsee-Tagebuch
Ostsee-Diary: Geschichten vom Darß. (1)
Angekommen. Ein klein bisschen anders ist der diesjährige Urlaub bereits jetzt: Wir haben das gelbe Schlauchboot daheimgelassen. Weil es schon seit Jahren ein Loch hat – an das wir uns aber immer erst dann erinnern, wenn wir es im Garten unseres kleinen reetgedeckten Ferienhauses aufblasen wollen. „Hat eigentlich irgendjemand das Loch geflickt?“ Nein, natürlich nicht. Und kaum ist der Urlaub vorbei, wird das Schlauchboot auch schon ins Regal in der Garage gehievt. „Lasst uns nächstes Jahr… mehr
Lieblingsstücke
Pressereise
Das andere Salzburg: Ecken, Gassen, Viertel abseits der Touristenpfade.
Ach, Salzburg! Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie oft in meinem Leben ich schon in der Festspielstadt an der Salzach war – was ich aber sicher weiß: Jedes Mal bin ich wieder entzückt von ihrem typisch österreichischem Charme und ihrer Schönheit, von ihrer lässigen Eleganz und dem speziellen Savoir-vivre, das der Stadt eigen ist.. Salzburg verzaubert einen zu jeder Jahreszeit, an kalten Wintertagen ebenso wie an dem heißen Juli-Wochenende, an dem der Mann und ich in der Mozartstadt zu Gast… mehr
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Im Gespräch mit Primavera-Mitgründerin Ute Leube: „Bei Primavera geht es nicht nur um Profit!“
Gewinnmaximierung ist die Grundlage jeglichen betriebswirtschaftlichen Denkens und Handelns – das habe ich vor über 30 Jahren während meines Wirtschaftsstudiums gelernt. Was dabei herauskommt, wenn Firmen in erster Linie den eigenen Vorteil sehen und Gier die Unternehmensstrategie schreibt … das sehen wir heute, wenn wir die Tagesschau einschalten, und das hören wir im Radio ebenso wie in Politik-Podcasts. Dabei kann es auch anders funktionieren. Das Aromatherapie- und Naturkosmetikunternehmen… mehr
Texterella liebt das Leben.
So schön war mein Juli!
Ach du lieber Juli! Wie sollen diese letzten 31 Tage nur in rund 3000 Anschläge passen? Salzburg, Venedig, diverse Konzerte, Grillen, Biergarten und dann auch noch der Vormittag mit Staatsministerin Claudia Roth im Schaezlerpalais in Augsburg, wo wir (Martina und ich) sie getroffen haben, um sie für mein nächstes Buch zu interviewen und zu fotografieren. Es war viel – zwar alles unglaublich toll, aber viel. Gefühlt war ich ständig unterwegs und kam nur zum Packen oder Umziehen nach Hause. Die… mehr
Texterella liebt das Leben.
32 Dinge und acht Lieder, die mich glücklich machen.
Momentan dreht sich bei mir alles ums Glück – denn davon handelt mein nächstes Buch, das im kommenden Jahr bei Knesebeck erscheinen wird. Zugegebenermaßen ist das gerade jetzt eine ziemliche Herausforderung, denn die aktuelle Weltlage lädt ja nun nicht unbedingt zum Glücklichsein ein. Auch bei mir haben die letzten zwei Jahre Spuren hinterlassen: Hätte ich mich bis 2019 als durchwegs zuversichtlichen, fröhlichen Menschen beschrieben, so haben mein Lebensoptimismus und mein Frohsinn in den… mehr
Texterella auf Reisen.
Dreieinhalb Tage Venedig und die schönste Workation, die man sich vorstellen kann.
Als ich mich kurz nach der Geburt meiner Tochter aus einem sicheren Angestelltenverhältnis heraus selbstständig machte, waren die Reaktionen einhellig entsetzt: „So einen Job kriegst du nie wieder!“ „Denk an deine Absicherung!“ „Das wirst du bereuen! Ganz sicher!“ Bereut habe ich diese Entscheidung in den letzten 22 Jahren kein einziges Mal. Im Gegenteil: Ich bin nach wie vor dankbar, dass ich diesen Sprung ins Ungewisse trotz aller Unkenrufe gewagt habe. Denn sonst hätte ich die letzte Woche… mehr
Texterella liebt Mode.
Der Klassiker: Blue Jeans, weißes Hemd, rote Lippen.
In meiner Jugend hätte ich niemals gedacht, dass Jeans irgendwann das Kleidungsstück sein würden, das ich am häufigsten trage. Damals, vor mehr als 40 Jahren (wie das klingt!), wünschte ich mir nichts sehnlicher, als eine Jeans von Wrangler oder Mustang oder am liebsten von Levi‘s, wie die coolen Mädchen in meiner Klasse sie trugen. Cool, das bedeutete: gertenschlank, sportlich und die Haare dauergewellt oder zu einer Victoria-Principal-Frisur geföhnt. Und mit Gloss auf den Lippen, das nach… mehr
Texterella liebt das Leben.
Was meinen Juni so schön machte.
Mein Juni war voller Rosen. Sie waren tatsächlich überall: vor meinem Bürofenster, in der Nachbarschaft, selbst auf Instagram. Und auf dem Rosenfest, zu dem mich mein Kooperationspartner Primavera ins Allgäu eingeladen hatte. In allen Farben dufteten sie mir entgegen: rote, weiße, pinke, roséfarbene, offene und kompakte. Eine schöner als die andere! Und die Pfingstrosen erst! Ein Traum! Nie hätte ich gedacht, dass ich mich irgendwann für Gartenarbeit und Rosenpflege interessieren würde … aber… mehr


















